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Romana del Negro

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Romana del Negro (geb. 1968 in Winterthur)  lebt und arbeitet seit 2001 als freischaffende Künstlerin in Biel/Bienne. Im Mittelpunkt ihres Schaffens stehen grossformatige Zeichnungen und Installationen, die häufig Naturelemente als Sinnbilder für Vernetzungen einsetzen.

Romana del Negro weilt im Sommer 2007 in Sciaredo

Der Garten, der nahe Wald wurde für Romana del Negro zum Material- und Inspirationsraum für neue, stärker denn je naturhafte Arbeiten. «Alles, was ich hier verwende, stammt aus dem Garten; die Mimosen-Rinden zum Beispiel von einem grossen Ast, der beim Sturm brach», erzählte sie bei einem Besuch vor Ort. «Allerdings», so die Künstlerin, sei man «auch der Natur ausgesetzt, Eidechsen im Atelier seien hier Alltag», und man dürfe «nicht erschrecken, wenn man eine Fledermaus am Duschvorhang entdecke...»

Als Atelier dient del Negro primär der Aufenthaltsraum – hier entsteht innert kurzer Zeit eine «zeichnerische» Installation mit Ranken und Rispen, ganzen Pflanzenbüscheln, die  sie kopfüber aufhängt, damit die Wurzeln  ihre Sensorien im Luftraum ausstrecken. Nadeln und kleine Plättchen werden montiert, Organisches und technisch Anmutendes treten in Kommunikation und versinnbildlichen Netzwerkstrukturen wie sie sowohl in der Natur, in unserem Körper und mehr denn je auch in unseren Tätigkeitsfeldern massgebend sind. 

Nach Ablauf des Aufenthaltes wandern die Bestandteile in grosse Kisten und tauchen in der Folge in unterschiedlichen Kombinationen in mehreren Ausstellungen in Bern und Biel auf und werden in einer weiterentwickelten Form auch massgebend für die grosse Installation in der Uni Irchel, welche die Künstlerin 2008 realisieren kann.